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Sonntag, 11. November 2012
Verunsichert 2
am Sonntag, 11. November 2012, 23:21
Aber jetzt wo ich sein Foto gesehen habe, weiß ich gar nicht mehr, ob das wirklich das ist, was ich möchte. Ich würde die Vergangenheit wieder wachrütteln das ist mir klar. Und sie war so schön, aber es wird nie wieder so sein wie damals. Ich stelle mir vor, wie wir beide, schüchtern wie wir sind, uns gegenüber stehen und nicht wissen, was wir sagen sollen. Der Traum, mein Traum, ist aus. Ich weiß nicht wieso ich die ganze Zeit über an ihn denken muss, wo es doch schon so lange her ist. Vielleicht liebe ich ihn ja doch noch ide ich liebe nur die Erinnerungen, die wir gemeinsam haben. Vielleicht ist es auch nur, weil er der erste Mensch war, den ich auf diese Art und Weise geliebt habe. Ich weiß es nicht und ich bin verzweifelt. Facebook schließt sich wie von selbst und in der Playlist geht es weiter mit Demi Lovato und Skyscraper.
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Verunsichert
am Sonntag, 11. November 2012, 23:14
Ich lasse mich auf den Drehstuhl fallen und schalte den Computer an. Nachdem ich erst einmal gefühlte zehn Mal bestätigt habe, dass ich ihn wirklich anschalten will und eine Sprache ausgewählt habe - das muss man doch auch nur bei unserem Pc machen - kann ich endlich das Passwort für meinen Account eingeben. Ich stehe wieder auf und mache mir ganz gemütlich etwas zu trinken und laufe dann noch in die Speiß, um etwas Schokolade zu holen - Nervennahrung. Nachdem fünf Minuten später die Internetverbindung endlich aufgebaut ist, logge ich mich sofort auf Facebook ein. Während das läd öffne ich einen neuen Tap und gehe auf Youtube, schließlich brauche ich die richtige Musik, um mein Vorhaben umzusetzen. Schließlich lande ich bei Makeshift Innocence - All you need is love. Ich weiß genau was ich machen möchte. Ich wechsle den Tap und checke erst einmal meine Nachrichten. Wow, tatsächlich gleich eine. Trotz meiner Enttäuschung antworte ich brav und schaue, wer online ist. Dann noch schnell einen Beitrag kommentieren, auf dem ich markiert wurde. Schon ist das Lied wieder aus. Weiter geht es mit Ron Pope - Drop in the Ocean. Wieder auf Facebook scrolle ich noch ein bisschen in den Neuigkeiten nach unten. Und dann ist er da. Ein Foto von ihm. Er lacht. Er ist nicht einmal allein. Mindestens zehn andere Gestalten laufen grinsend mit ihm durch die Gegend. Ich schlucke einen Klos hinunter und klicke schnell auf irgendeinen Butten. Ich weiß, dass ich eigentlich wegen ihm gerade hier sitze. Obwohl ich vor über einem Jahr mit ihm Schluss gemacht habe, habe ich es immer noch nicht geschafft, mit ihm abzuschließen. Ich dachte das ginge, wenn ich mich noch einmal, ein letztes Mal mit ihm treffen würde. Erst wollte ich ihm schreiben, wie Leid es mir tut, dass seine Freundin, mit der er jetzt ein halbes Jahr zusammen war mit ihm Schluss gemacht hat und dann wollte ich mich langsam vorarbeiten, dass wir doch gemeinsam eine kleine Motorradtour machen könnten. Ich hatte mir schon alles so schön vorgestellt.
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Freitag, 9. November 2012
Abgemagert
am Freitag, 9. November 2012, 18:25
Mir gehts grad irgendwie echt nicht gut. Ich hab total Stress in der Schule, meine Eltern sind die ganze Zeit voll genervt und mit nichts zufrieden, was ich mache. Meine Freunde kann man sich grad sowieso in Arsch stecken. Langsam hab ich echt keine Lust mehr und zuhören tut mir ja sowieso keiner. Ich möchte jetzt endlich mal auf mich aufmerksam machen. Und ich dachte das geht wohl am besten, wenn ich abnehme. Ich bin 1.70 groß und wieg vielleicht so 54 Kilo, bin also voll im normalen Bereich. Ich würde jetzt einfach gerne unter die 50 kommen, das wollte ich sowieso schon lang. Aber ich weiß einfach nicht, wie ich das machen soll! Meine Mutter achtet immer total drauf, dass wir essen und ich esse sowieso nicht wenig und sie bekommt das immer sofort mit wenn ich mal weniger ess, dann fragt sie immer wieso und damit ich mir das nicht anhören muss ess ich einfach normal. Kann mir hier irgendeiner vielleicht einen Tipp geben, wie ich so abnehmen kann, dass es während dem gemeinsamen Abendessen nicht auffällt? Ich will einfach, dass mir mal jemand aufmerksam zuhört!
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Dienstag, 6. November 2012
am Dienstag, 6. November 2012, 19:00
Ich sitze gerade in meinem Zimmer, höre mir meine alte LaFee-CD an und versuche mir diese völlig sinnlose Sporttheorie in den Kopf zu prügeln. Wenn ich die Anatomie der Schulter wissen will studier ich Medizin oder pass in Bio auf und will ich die Basketballregeln können spiel ich Basketball. Sowas gehört doch nicht in Sport 11. Klasse Gymnasium! Ich bin noch nicht einmal im Sportzweig und wir schreiben trotzdem eine Klausur drüber. Ich hab einfach keine Lust mehr zumal ich gestern auch schon drei Stunden gelern hab. Und ja, ich höre LaFee. Ihr werdet jetzt vermutlich lachen oder entsetzt schauen. Aber ich kenne echt nicht viele Interpreten die solche Texte haben. Die meisten Lieder gehen sowieso um Liebe und ich will doch nicht immer das Gleiche hören! Die Lieder sind echt gut und wenn ihr euch die mal anhören würdet ohne daran zu denken was eure Freunde darüber denken fändet ihr sie bestimmt auch gut. Aber ich will euch jetzt keinen Vortrag halten was ihr für Musik zu hören habt. Falls ihr jetzt überhaupt noch lest könntet ihr mir ja, soweit ihr habt, eine Gliederung für das Gedicht 'Warum gabst du uns die tiefen Blicke' von Goethe geben ^^
"Jetzt erst recht! Ich bin ich und ich gehe meinen Weg, ganz egal wie der Wind dreht geh ich meinen Weg, ich bin jung und nicht dumm, keiner weiß so gut wie ich, wer ich bin, was ich will, oh jetzt erst recht!"
"Jetzt erst recht! Ich bin ich und ich gehe meinen Weg, ganz egal wie der Wind dreht geh ich meinen Weg, ich bin jung und nicht dumm, keiner weiß so gut wie ich, wer ich bin, was ich will, oh jetzt erst recht!"
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Sonntag, 4. November 2012
Hoffnung
am Sonntag, 4. November 2012, 23:28
Die Ferien sind wieder rum. Eine Woche ist viel zu kurz. Ich möchte nie wieder in diese Schule gehen. Jedes Mal sehe ich, wie viel Spaß die anderen haben. Ich nicht, ich bin allein. Jedes Mal muss ich sie sehen, sie hat mich einfach stehen lassen. Beste Freunde für immer. Glaube sowas nicht. Du kannst nur enttäuscht werden. Ich will sie nie wieder sehen. Am liebsten würde ich wegziehen. Ich habe schon so oft davon geträumt zu meiner Oma ans andere Ende von Deutschland zu ziehen. Ich habe geträumt dass mir Schule wieder Spaß macht dass ich wieder gut darin bin. Und das ich Freunde finde. Es ist nicht einfach Freunde zu finden. Vielleicht habe aber auch nur ich diese Probleme. Ich kann nicht reden wenn mehrere Leute um mich rum sind. Ich habe Angst es nicht jedem Recht machen zu können. Deshalb sitze ich immer nur daneben und höre zu. Ich bin die graue Maus, das Mauerblümchen. Ich möchte auch gar keine Clique, ich habe ja gesehen, wie gut das läuft. Ich möchte nur eine Person auf die ich mich 100% verlassen kann. Deshalb will ich endlich hier weg. Ich glaube nicht, dass ich sie hier finden werde. Aber zwei Jahre sind eine verdammt lange Zeit. Niemand außer du, da du gerade das hier ließt, weiß das. Keinem habe ich davon je erzählt. Ich will es auch niemandem erzählen, dem ich dabei ins Gesicht schauen muss. Ich hasse es jemandem direkt von meinen Gefühlen zu erzählen. Ich will seine Reaktion nicht sehen. Ich will nicht wissen, was er darüber denkt. Es ist mein Leben. Ich weiß das ist Schwachsinn. Ich will Hilfe. Ich brauche Hilfe. Jeder braucht sie.
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Montag, 22. Oktober 2012
Leblos
am Montag, 22. Oktober 2012, 20:00
Die Gedanken holen dich immer wieder ein.
Am Ende des Tages bist du winzig klein.
Der Tag wird zur Nacht,
Die Wirklichkeit zum Traum.
Dein Herz trägt Felsen umher
Der Schmerz fegt deine Wege leer
Das Grau frisst deine Tage auf
Der Staub legt einen Schleier darauf
Die Gedanken zerren dich immer wieder mit.
Am Ende des Jahres war's nur ein kleiner Schritt.
Aus der Finsternis,
Ein Schritt zurück ins Licht.
Dein Herz trägt Felsen umher
Der Schmerz fegt deine Wege leer
Das Grau frisst deine Tage auf
Der Staub legt einen Schleier darauf
Gräbst ein Loch,
10 Meter tief,
du gräbst dich ein
10 Meter tief,
du gräbst dich ein,
um danach nach Hilfe zu schreien!
Dein Herz trägt Felsen umher
Der Schmerz fegt deine Wege leer
Das Grau frisst deine Tage auf
Der Staub legt einen Schleier darauf
Ich hab einfach keine Lust mehr. Alles was ich mache erscheint mir sinnlos. Am liebsten würde ich hier einfach weg. Ich möchte endlich vergessen können. Dieser Sommer vor einem Jahr. Ich hatte so viel Spaß wie noch nie. Ich war glücklich. Ich habe nicht Abends in meinem Bett gelegen und mir die Augen aus dem Kopf geheult. Ich war sowieso fast nie allein. Und jetzt bin ich es die ganze Zeit und ich wünsche mir so sehr irgendjemand wäre bei mir. Aber ich habe alle meine Freunde verloren. Jetzt ist es zu spät. Vielleicht lebt mein Körper noch, aber die Seele in ihm ist zerstümmelt und hat keine Kraft mehr um sich zu bewegen. Sie hat aufgegeben. Ich habe aufgegeben. Aber ich werde mich wohl nie damit abfinden können, dass ich nie wieder diesen Sommer erleben werde.
Am Ende des Tages bist du winzig klein.
Der Tag wird zur Nacht,
Die Wirklichkeit zum Traum.
Dein Herz trägt Felsen umher
Der Schmerz fegt deine Wege leer
Das Grau frisst deine Tage auf
Der Staub legt einen Schleier darauf
Die Gedanken zerren dich immer wieder mit.
Am Ende des Jahres war's nur ein kleiner Schritt.
Aus der Finsternis,
Ein Schritt zurück ins Licht.
Dein Herz trägt Felsen umher
Der Schmerz fegt deine Wege leer
Das Grau frisst deine Tage auf
Der Staub legt einen Schleier darauf
Gräbst ein Loch,
10 Meter tief,
du gräbst dich ein
10 Meter tief,
du gräbst dich ein,
um danach nach Hilfe zu schreien!
Dein Herz trägt Felsen umher
Der Schmerz fegt deine Wege leer
Das Grau frisst deine Tage auf
Der Staub legt einen Schleier darauf
Ich hab einfach keine Lust mehr. Alles was ich mache erscheint mir sinnlos. Am liebsten würde ich hier einfach weg. Ich möchte endlich vergessen können. Dieser Sommer vor einem Jahr. Ich hatte so viel Spaß wie noch nie. Ich war glücklich. Ich habe nicht Abends in meinem Bett gelegen und mir die Augen aus dem Kopf geheult. Ich war sowieso fast nie allein. Und jetzt bin ich es die ganze Zeit und ich wünsche mir so sehr irgendjemand wäre bei mir. Aber ich habe alle meine Freunde verloren. Jetzt ist es zu spät. Vielleicht lebt mein Körper noch, aber die Seele in ihm ist zerstümmelt und hat keine Kraft mehr um sich zu bewegen. Sie hat aufgegeben. Ich habe aufgegeben. Aber ich werde mich wohl nie damit abfinden können, dass ich nie wieder diesen Sommer erleben werde.
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