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Montag, 14. Januar 2013
Huimat
am Montag, 14. Januar 2013, 23:22
Ja mei, i hob grad iberhüpt kuine luscht kschiedes hochditsch zum schwetza. Ja, gut, so rede ich normal echt nicht. Aber ich kann ja den Eintrag mal so schreiben, wie ich wirklich rede...
Des isch echt beeindruckend, wie eine Person den Tag plötzlich voll gut machn kann. Am Morgen bin i nur mit dem Gedanken ' F*ck dich' - galt übrigens der Schule - aufgwacht und jetzt bin i wieda voll gut drauf. Des isch echt hamma, wie genau sie mi kennt. Gut, wir sind jetzt schon seit m Kindergartn befreundet, aber das is ja trotzdem keine Selbstverständlichkeit - wen die Aussprache intressiert: Selbstverschtändlichkeit. Ich mein, die wusst einfach ganz genau, dass i nich darübe reden will und hat mich dann halt einfach abgelenkt. Krass. Jetzt bin ich eindeutig besser drauf und morn dann die erschtn zwei Stundn frei. Sehr gut. Vielliecht ist mein Leben ja doch it so sinnlos.
Des isch echt beeindruckend, wie eine Person den Tag plötzlich voll gut machn kann. Am Morgen bin i nur mit dem Gedanken ' F*ck dich' - galt übrigens der Schule - aufgwacht und jetzt bin i wieda voll gut drauf. Des isch echt hamma, wie genau sie mi kennt. Gut, wir sind jetzt schon seit m Kindergartn befreundet, aber das is ja trotzdem keine Selbstverständlichkeit - wen die Aussprache intressiert: Selbstverschtändlichkeit. Ich mein, die wusst einfach ganz genau, dass i nich darübe reden will und hat mich dann halt einfach abgelenkt. Krass. Jetzt bin ich eindeutig besser drauf und morn dann die erschtn zwei Stundn frei. Sehr gut. Vielliecht ist mein Leben ja doch it so sinnlos.
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Sonntag, 13. Januar 2013
Zukunft
am Sonntag, 13. Januar 2013, 19:40
Ich hab schon alles geplant. Ich weiß genau, was ich möchte und ich bin überzeugt davon, dass es das Richtige für mich ist. Ich bin überzeugt davon, dass ich glücklich sein werde, wenn es Wirklichkeit wird. Aber man kann nicht immer glücklich sein, oder? Wenn ich nie mehr traurig bin, weiß ich schließlich auch nicht mehr, was glücklich sein bedeutet. Trotzdem. Ich würde so viel geben, um genau so leben zu können, wie ich es mir vorstelle. Auch Zeit. Wenn jemand zu mir kommen würde und mir den Vorschlag machen würde, dass meine Zukunftsvision wahr werden wird und ich dafür aber nur bis zu einem bestimmten Alter leben würde, ich würde darauf eingehen. Denn was nützt es mir 80, 90 vielleicht sogar 100 Jahre alt zu werden, wenn ich es in meinem ganzen Leben nicht schaffe, diesen Traum zu verwirklichen? Was, wenn ich doch nicht so glücklich damit bin, wie ich jetzt glaube, werdet ihr fragen. Dann hab ich es wenigstens versucht. Denn mit der Ungewissheit zu sterben, ist doch viel schlimmer, als zu sehen, dass man sich doch nicht so gut kennt, wie man dachte. Man kann sich immer wieder neu kennenlernen, aber man kann verbrauchte Zeit nicht wieder rückgängig machen und sie neu füllen.
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Samstag, 12. Januar 2013
Dann
am Samstag, 12. Januar 2013, 23:50
lass ich das wohl mit dem Pilosophieren. Ist ja sowieso nur Müll und interessieren tuts auch keinen. Ja, ihr merkt ich bin mal wieder so richtig gut drauf. Ich hätt halt das Lied nicht hören sollen. Und ausgerechnet da. Ausgerechnet da passiert dann sowas.
Ein Bedürftnis entsteht immer nur dann, wenn es schon abgedeckt wurde. Ein Fernseher wurde gemacht, um langeweile zu vertreiben. Wegen ihn haben wir langeweile. Facebook wurde gemacht, um mit Menschen in Kontakt zu kommen, oder in Kontakt bleiben zu können, damit wir uns nicht allein fühlen. Jetzt brauchen wir immer jemanden um uns herum und halten es mit uns selber nicht mehr aus.
Ich ertrage meine eigenen Gedanken nicht mehr. Ich hasse es abends allein im Bett zu liegen, weil ich dann immer daran denken muss, was ich falsch gemacht habe. Und an ihn. Bloddy hell! Und daran, wie sehr man immer wieder verletzt werden kann. So doll. Enttäuscht.
Ich kann nicht aufhören immer wieder Teile meines Herzens zu verschenken. Aber wenn es so weiter geht, ist bald nichts mehr übrig. Es sind einfach zu viele gekommen und haben sich ein Stück mitgenommen, ohne mir etwas zurückzugeben, was das entstandene Loch füllen kann.
Ein Bedürftnis entsteht immer nur dann, wenn es schon abgedeckt wurde. Ein Fernseher wurde gemacht, um langeweile zu vertreiben. Wegen ihn haben wir langeweile. Facebook wurde gemacht, um mit Menschen in Kontakt zu kommen, oder in Kontakt bleiben zu können, damit wir uns nicht allein fühlen. Jetzt brauchen wir immer jemanden um uns herum und halten es mit uns selber nicht mehr aus.
Ich ertrage meine eigenen Gedanken nicht mehr. Ich hasse es abends allein im Bett zu liegen, weil ich dann immer daran denken muss, was ich falsch gemacht habe. Und an ihn. Bloddy hell! Und daran, wie sehr man immer wieder verletzt werden kann. So doll. Enttäuscht.
Ich kann nicht aufhören immer wieder Teile meines Herzens zu verschenken. Aber wenn es so weiter geht, ist bald nichts mehr übrig. Es sind einfach zu viele gekommen und haben sich ein Stück mitgenommen, ohne mir etwas zurückzugeben, was das entstandene Loch füllen kann.
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Freitag, 11. Januar 2013
Zeit
am Freitag, 11. Januar 2013, 23:42
Kommt Zeit, kommt Rat. Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen. Ars longa, vita brevis est - Die Kunst ist lang, kurz ist das Leben. Wie die Zeit vergeht. Zeit ist Geld. Es wird Zeit.
Dum differtur vita, transcurrit. Omnia aliena sunt, tempus tantum nostrum est. Während das Leben aufgeschoben wird, läuft es vorbei. Alles ist fremd, nur die Zeit ist unser.
Quem mihi dabis, qui aliquod tempori ponat [...]? Wen wirst du mir geben, der irgendeinen Wert der Zeit festlegt?
Quidquid aetatis retro est, mors tenet. Alles, was an Zeit hinter uns liegt, hat der Tod.
Senecas erster Brief an Lucilius.
Wir sagen immer, wir haben zu wenig Zeit. Aber wie wollen wir uns noch mehr Zeit schaffen? Wir sterben erst mit 80. Wir führen neue Reformen, wie z.B. das G8 ein. Wir sind immer in Eile, haben Stress, sind in Hektik.
Am schändlichsten ist aber der Verlust, der durch Nachlässigkeit geschieht, schreibt Seneca. Ein großer Teil des Lebens entgleitet denen, die schlecht Handeln, am meisten denen, die nichts tun, das ganze Leben denen, die anders handeln.
Anders handeln? Was meint er damit? Das habe ich mich auch gefragt. Ich habe sehr intensiv darüber nachgedacht. Ich glaube man müsste es eher so ausdrücken: denen, die für andere handeln. Wieso jetzt auf einmal für andere? Wenn wir immer nur das machen, was andere wollen, wie andere es wollen. Dann haben wir unsere Zeit nicht genutzt. Dann haben andere unsere Zeit genutzt. Ein gutes Beispiel wäre der Ja-Sager. Den Film kennen bestimmt welche, nach dem britischen Buch 'Yes man' von Danny Wallace. Ich glaube, so ist es gemeint.
Natürlich kann man sich Zeit sparen, indem man alles möglichst schnell macht. Aber ich glaube, es ist wichtiger sich einfach einmal Zeit zu nehmen, für das, was man wirklich mag, für die Personen, die man wirklich mag. Zeit ist wertvoll und wenn wir sie schon verschenken, sollten wir es wenigstens für etwas tun, was auch einen Sinn hat, auch wenn uns der vielleicht erst später einfällt. Denkt immer daran: Wir haben Zeit.
Dum differtur vita, transcurrit. Omnia aliena sunt, tempus tantum nostrum est. Während das Leben aufgeschoben wird, läuft es vorbei. Alles ist fremd, nur die Zeit ist unser.
Quem mihi dabis, qui aliquod tempori ponat [...]? Wen wirst du mir geben, der irgendeinen Wert der Zeit festlegt?
Quidquid aetatis retro est, mors tenet. Alles, was an Zeit hinter uns liegt, hat der Tod.
Senecas erster Brief an Lucilius.
Wir sagen immer, wir haben zu wenig Zeit. Aber wie wollen wir uns noch mehr Zeit schaffen? Wir sterben erst mit 80. Wir führen neue Reformen, wie z.B. das G8 ein. Wir sind immer in Eile, haben Stress, sind in Hektik.
Am schändlichsten ist aber der Verlust, der durch Nachlässigkeit geschieht, schreibt Seneca. Ein großer Teil des Lebens entgleitet denen, die schlecht Handeln, am meisten denen, die nichts tun, das ganze Leben denen, die anders handeln.
Anders handeln? Was meint er damit? Das habe ich mich auch gefragt. Ich habe sehr intensiv darüber nachgedacht. Ich glaube man müsste es eher so ausdrücken: denen, die für andere handeln. Wieso jetzt auf einmal für andere? Wenn wir immer nur das machen, was andere wollen, wie andere es wollen. Dann haben wir unsere Zeit nicht genutzt. Dann haben andere unsere Zeit genutzt. Ein gutes Beispiel wäre der Ja-Sager. Den Film kennen bestimmt welche, nach dem britischen Buch 'Yes man' von Danny Wallace. Ich glaube, so ist es gemeint.
Natürlich kann man sich Zeit sparen, indem man alles möglichst schnell macht. Aber ich glaube, es ist wichtiger sich einfach einmal Zeit zu nehmen, für das, was man wirklich mag, für die Personen, die man wirklich mag. Zeit ist wertvoll und wenn wir sie schon verschenken, sollten wir es wenigstens für etwas tun, was auch einen Sinn hat, auch wenn uns der vielleicht erst später einfällt. Denkt immer daran: Wir haben Zeit.
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Donnerstag, 10. Januar 2013
Auflösung
am Donnerstag, 10. Januar 2013, 23:40
Ich war ja kurz davor einfach ein Foto reinzustellen, damit ich mir nicht die Mühe machen muss, mich zu beschreiben. Habe aber so lange darüber nachgedacht, dass ich keine Zeit mehr hatte, eins rauszusuchen. Also jetzt mal die Auflösung: Ich bin blond - und stolz drauf! Blond ist die geilste Haarfarbe die es gibt, solange es naturblond ist! Okay, das war nicht geplant gewesen. Ich hab auch so komische natürliche Strähnchen in den Haaren, bei denen mir keiner glaubt, dass die nicht reingefärbt wurden. Und unten sind meine Haare dunkelblond und oben werden sie immer heller. Noch genauer gehts nicht. Ja, Länge... Schwer. Also irgendwas zwischen mittellang und lang würd ich sagen, je nachdem wie man es definiert. Ich finde eger mittellang, will sie auch noch viiiel länger haben. Augenfarbe graublau mit nem Tick grün. Keine Ahnung sieht halt immer anders aus, je nach dem was für Klamotten ich anhabe. Und ich bin normalgroß, also 1.70. Vielleicht auch ein bisschen größer. Das ist bei mir so wie mit meinem Gewicht, das interessiert mich eigentlich nicht wirklich. Also, nicht dass ich dick bin oder so. Egal, ich lass es jetzt lieber mal. Vielleicht finde ich ja doch noch ein schönes Foto. Wir werden sehen.
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