Gedanken
Mittwoch, 3. Juli 2013
Nass
Ich glaube, der gesamte Ort hält mich jetzt entweder für vollkommen bekloppt oder für sehr fürsorglich xD
Ich hatte ja heute Gitarre, weils geregnet hat bin ich halt mit Regenschirm hingelaufen, ist ja nicht weit, also kein Problem. Als ich dann da ankam ist mir aufgefallen, dass meine Gitarrentasche am Reiferschluss allerdings wohl nicht ganz dicht ist, weil die da ein bisschen nass war. Beim nach Hause aufen hat es aber noch mehr geregnet, als davor. Was mach ich also? Ich häng mir die Gitarre so über die Schulter, dass sie vor meinem Bauch hängt und heb den Regenschirm drüber. Dadurch wurde ich total nass und konnte nur noch so kleine Trippelschritte machen. Sah bestimmt sehr interessant aus xD Aber meine Gitarre war trocken, als ich zu Hause ankam :D

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Dienstag, 2. Juli 2013
Gewitter
Ich liebe das ja. Wenn der Regen unregelmäßig gegen mein Fenster prasselt, mein Zimmer immer wieder tageshell wird und der Donner die ganze Zeit wie ein tosender Fluss im Hintergrund grollt bis er schließlich explodiert und es einen wahnsinnig lauten Knall gibt.
Und ich liege, gut eingepackt in meine Decke in meinem Bett und höre der Erde beim weinen zu.

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Dienstag, 2. Juli 2013
Seelen
Eigentlich wollte ich eine kleine Rezession zu dem Film schreiben, der auf der gleichnamigen Romanvorlage von Stephenie Meyer beruht, aber ich bin grad echt zu müde dafür. Für alle die es interessiert die Kurzzusammenfassung: Am Anfang sitzt man drin und denkt sich nur 'In was bin ich hier denn reingeraten?!' Aber im Laufe des Filmes wird es immer besser - man gewöhnt sich sogar an die nervig piepsige Stimme der Synchronsprecherin der Hauptdarstellerin. Und der Schluss ist geil *_* Der ist echt gut gemacht, das muss man denen lassen. Fazit: Nicht der beste Film, den ich je gesehen hab, aber auch nicht mega schlecht. Das Buch ist, wie fast immer, um einiges besser.
Vielleicht mach ich morgen noch einen längeren Eintrag hierzu, wenn ich in Stimmung bin ^^

Glaubt ihr eigentlich daran, dass jeder Mensch nur eine Seele ist, die in dem Körper gefangen wurde? Irgendwie kann ich mir das ja schon voll gut vorstellen...


Achso, bevor ich es wieder vergesse @ volbeatfan: Wir sind Donnerstag und Freitag, bevor das Oktoberfest ist in München ;)

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Montag, 1. Juli 2013
Mathe
Fick dich

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Augenblicke
Sie schaltete die Musik aus und setzte sich auf die alte Holzbank. Ein älteres Pärchen lief an ihr vorbei und grüßte sie freundlich. Der Kies knirschte unter ihren Sohlen. Doch schon bald waren sie nicht mehr zu hören. Sie schloss die Augen und lauschte. Obwohl man von dem Hügel aus eine Straße sehen konnte, drang der Lärm der Autos nicht bis nach oben. Neben ihr zirpte eine Grille. Sie musste daran denken, wie sie mit einem Jungen einmal ganz viele Grillen in ihrem Garten gefangen hatte, als ihr Vater den Rasen gemäht hatte. Sie lächelte. Was wohl aus ihm geworden war? Im Hintergrund konnte sie das Rauschen des Flusses hören. Die Bäume raschelten in dem leichten Wind und die Käfer brummten. Sie roch die warme Luft. Sie wusste, dass es genau diese Augenblicke waren, wieso sie niemals in einer Stadt leben wollte. Sie brauchte die Ruhe, die Möglichkeit, sich zurückzuziehen, nicht nur an einen Ort, an dem niemand sie kannte, sondern irgendwo hin, wo niemand war. Langsam öffnete sie die Augen. Ohne es bemerkt zu haben, war nun schon eine halbe Stunde vergangen, seit sie sich hingesetzt hatte. Sie stand auf, drehte sich ein paar Mal im Kreis, während sie in den Himmel sah, der fast nur von Wolken bedeckt war und die Sonne trotzdem immer wieder hinausschauen ließ und setzte schließlich ihren Weg fort.

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Samstag, 29. Juni 2013
Schreiben
Ich hab heute mal wieder an meiner Geschichte weitergeschrieben und mir ist mal wieder aufgefallen, wie lang ich dafür brauch. Ich hab in 1 1/2 Stunden gerade einmal zwei Seiten geschafft. Aber auf dem Pc sind zwei Seiten auch ziemlich schwer zu füllen. Aber diese zwei Seiten haben mich so fertig gemacht! Ich plan ja eigentlich nicht, was in meinem Buch als nächstes passiert, aber das Kapitel stand so ziemlich von Anfang an, weil eine der Hauptpersonen darin etwas über ihre Vergangenheit erzählt und das ziemlich wichtig ist. Und ich wusste ja deshalb auch schon, was passiert, aber als ich es dann geschrieben hab, hätte ich fast angefangen zu heulen.

Ich hasse es, wenn Leute so laut reden müssen, wenn man gerade versucht anderen Leuten seine Gefühle zu erklären -.-
Ich hab ja nichts dagegen, wenn die sich unterhalten, aber ich muss nicht unbeding jedes Wort in der Lautstärke verstehen, als würden sie direkt neben mir stehen und sie dabei im Nachbarzimmer sind!
Okay, was wollte ich gerade schreiben?

Ich würde euch ja erzählen, wieso das so traurig war, aber den Inhalt meines Buches kenne nur ich und das soll auch so bleiben. Ich glaub, ich hab das schon einmal erzählt, dass das Buch nur dann von irgendjemand anderem gelesen werden darf, wenn es auch veröffentlicht wird. Dafür müsste ich es aber auch fertig kriegen. Vielleicht wird es ja auch ein Lebenswerk, wer weiß.

Der Regen prasselt auf mein Dachfenster und ich sitze in meinem kleinen Zimmer am Boden, an den Spiegel von meinem Schrank gelehnt. Die Gäste sind endlich aus dem Nebenzimmer verschwunden und auch im Büro ist niemand, wodurch ich endlich wieder die Stille genießen kann.

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