Gedanken
Montag, 6. August 2018
Gedanken/61
Zeig mir dein Lachen
Zeig mir deine Liebe
Mein Leben in deinen Händen
In deinen Händen
Ich liebe dich
Jeder Blitz ein Ich liebe dich

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Freitag, 27. Juli 2018
#Haircut
Endlich. Die Berufsschule ist vorbei, erstes Schullehrjar geschafft. Sechs Wochen, bis das Zweite beginnt. Ohne S., die es zwischendurch immer wieder geschafft hat, mich zum lachen zu bringen. Ohne die einzige Lehrerin, die ich wirklich gut fand. Ohne die Unterstützung der Klasse, an die ich mich inzwischen so gewöhnt habe. Aber daran will ich jetzt noch nicht denken. Erst einmal arbeiten. Dann Urlaub - ab aufs Festival. Darauf versuche ich mich jetzt zu konzentrieren.
Im Übrigen hab ich mir heute erst mal meine Haare abschneiden lassen. Meine Eltern waren ziemlich entsetzt, als ich nach Hause gekommen bin. Vermutlich sind das alle. Aber mir gefällt es. Und es hat mir auch gut getan auf irgendeine merkwürdige Art und Weise.

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Sonntag, 22. Juli 2018
Gedanken/60
ich bin unruhig. wütend. auf alles und jeden. mir ist schlecht. mein herz rast. ich weiß nicht, was ich fühlen soll. alles überschlägt sich. eine riesige welle, die mich unter sich begräbt. der verzweifelte kampf nach luft. kein oben. kein unten. schwarze tiefe dringt in mich ein. ich verschmelze mit der dunkelheit. keiner sieht mich. und so treibe ich durch die endlosen fluten. ungesehen. kalt. alleine.

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Samstag, 14. Juli 2018
Ich will nicht mehr.

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Sonntag, 8. Juli 2018
Berufsschule
Eigentlich sollte ich gerade lernen. Morgen schreiben wir schließlich Klausur in deutscher Literatur. Aber es geht eh nur um Epochen und ich habe alles auf einer Seite zusammengefasst. Okay, ich schreibe auch echt klein. Aber ich habe trotzdem keine Lust irgendetwas für die Schule zu machen. Wieso sollte ich auch? Wenn die Lehrer eh bewerten, wie sie gerade Lust haben... Ja, ich sollte das nicht verallgemeinern. Und ich sollte mich auch nicht schon wieder darüber aufregen. Aber ich kann nicht anders. Wenn sie wenigstens nicht so arrogant gewesen wäre und mir auch noch entgegengeschleudert hätte, dass ich mich auch noch glücklich schätzen soll, dass sie mir auf die eine Aufgabe nur die Hälfte der Punkte gegeben hat. Auf sowas hab ich doch echt keine Lust. Das ist es auch echt nicht wert. Trotzdem ist es schlicht unfair und kleinlich. Die Frau ist wie ein Kindergartenkind. Ich sollte aufhören, mich darüber aufzuregen. Ich muss ja doch heute Abend wieder hinfahren. Immerhin ist das Wohnheim echt gut.
Ich liege gerade einfach nur im Bett und mache nichts. Ich würde auch gerne an nichts denken, aber meine Gedanken schweifen immer wieder zur Schule ab. Es klingt vielleicht merkwürdig, aber wenn ich an die Schule denke, reagiert mein Körper immer sofort darauf. Mir wird dann kalt und ich bekomme as beklemmende Gefühl, nicht mehr richtig atmen zu können. Ich weiß nicht, wie ich die nächsten drei Wochen aushalten soll. Vor allem weiß ich nicht, wie ich das nächste Schuljahr aushalten soll. Dann ist S. nämlich nicht mehr in meiner Klasse und sie ist die einzige, die es schafft, mich in dieser Zeit noch zum Lachen zu bringen.
Ich wollte eigentlich gar nicht so viel über die Schule schreiben. Es tut mir nicht gut, daran zu denken. Aber wie soll ich nicht daran denken, wenn ich lernen muss? Vielleicht mache ich auch einfach gar nichts mehr. Die Noten zählen ja sowieso nicht, kann mir ja eigentlich dann auch egal sein...
Ich habe immer mehr das Gefühl, es nicht mehr auszuhalten. Also alles. Egal, wie sehr ich mich an allen möglichen Dingen festklammere, ich rutsche immer weiter hinunter. Unaufhaltsam. Und so langsam frage ich mich, was passiert, wenn ich ganz unten ankomme.

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